Müsli: vollwertig, mit Schokotropfen und Heidelbeeren

Hätte ich vor 2 oder 3 Jahren erfahren, dass ich heute viel lieber Müsli mit frischem Obst esse, ich hätte denjenigen für verrückt erklärt. Aber jetzt liebe ich es und gehört zu meinem Tag.

Mein Müsli bestand aus den folgenden Zutaten:

1/2 Tasse Vollkorn-Haferflocken
1 EL Rosinen
2 -3 Datteln, in kleine Stücke geschnitten
1 EL Haferkleie
1 EL Chia-Samen
Schokoladentropfen nach Belieben, kann auch entfallen
1 Messerspitze Zimt
Gemahlene Vanille

Heidelbeeren nach Belieben, ca. 2 – 3 EL
ca. 1 Tasse pflanzliche Milch

Alles in eine Müsli-Schale, umrühren und mindestens 20 Minuten ziehen lassen.

Graupensuppe mit Pilzen

Ganz bewusst habe ich diese Suppe aus “Gabel statt Skalpell – Das Vegan-Kochbuch ” rausgesucht. Suppen sind meist sattigend und recht preiswert,  aber können auch geschmackliche Wunder sein. Das Laksa gestern war ja auch verdammt gut.

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Das Gericht enthält laut Rezept Möhren,  Staudensellerie, Zwiebeln und Champignons, wo später auch noch Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Lorbeerblätter hinzukommen. Und eingeweichte Steinpilze. Gemüsebrühe versteht sich von selbst.

Die Graupen werden seperat gekocht und kurz vor Ende dazugegeben. Mit Salz und Pfeffer schmeckt man die Suppe ab und fertig.

Ich hab’s probiert und war geschmacklich nicht von den Socken. Um dem Ganzen doch noch Pepp zu geben, habe ich wirklich sehr aromatische, vollreife Tomaten von Sizilien geviertelt und in der Suppe warm werden lassen. Zum Schluss dann noch frischen Basilikum in Streifen über die Suppe und siehe da: bombig.

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Die Tomaten,  die wirklich von Sizilien sind,  sind solo schon ein Knüller. Aber der Suppe gaben sie das i-Tüpfelchen.

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Ich möchte auf jeden Fall darauf hinweisen, dass dieses Gericht nicht glutenfrei ist, da Graupen aus Gerste gemacht werden,  die Gluten enthält. Nicht viel, aber für Zölis genug.
Ich bin gerade am Testen, ob das neben Bier (Weizenbier ausgenommen) und Malzbier verträglich ist. Mal schauen.

Ersatzweise würde ich evtl. Vollkornreis oder Hirse nehmen.

Laksa mit Tofu, Glasnudeln, Chili und Kokosnussmilch

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Bei einer Laksa handelt es sich um eine Suppe mit Kokosnussmilch und den Zutaten deiner Wahl. Wenn man danach sucht, findet man den Wikipedia-Eintrag und erfährt, dass die Suppe hauptsächlich in Malaysia, Singapur und Indonesien zubereitet wird.

Eine richtig leckere Suppe ist eine Kunst. Überwiegend wird Hähnchen oder Garnelen als Einlage verwendet.

Das Rezept für diese Suppe hatte ich aus der Veggie Sonderausgabe mit den großen,  breiten Lettern V E G A N. Ha, die Suppe war echt gut. Schön cremig; hat aber nicht zu sehr nach Kokosnussmilch geschmeckt. Die Sonderausgabe ist auch interessant, die Rezepte überraschen.

Heute gibt’s auch kein Rezept, sondern nur ‘ne Auflistung der Zutaten, die zu dieser kleinen Sensation geführt haben:

Gemüsebrühe, Kokosmilch, braune Champignons, Tofu, Glasnudeln, Rawit-Chili, Mungbohnensprossen, Schalotte, Limettensaft, Sojasauce, Pflanzenöl, rote Currypaste und brauner Zucker.

Diese Art von Suppe werde ich definitiv mal variieren.

Müsli mit Banane und gerösteten Kokosnussrapseln

Dieses Müsli war so verdammt lecker und schnell gemacht, dass es fast unverschämt ist. Da es aus “Forks over Knives – The Cookbook” ist, habt ihr auch noch die Gewissheit, dass es vollwertig und gesund ist. Ihr könnt es am Abend vorher schon vorbereiten und braucht morgens nur noch die Banane klein schneiden und eure pflanzliche Lieblings-Milch dazugeben.

Was muss ich noch mehr schreiben, probiert es einfach aus!

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Tasse zarte Haferflocken (oder auch Vollkornhaferflocken bzw. Großblatt
  • 3/4 Tasse ungesüßte Soja-Milch
  • 1/2 Tasse entkernte und gehackte Datteln
  • 1/4 Tasse ungesüßte Kokosnussraspeln, geröstet
  • 1 Banane, geschält und in klein geschnitten

Zubereitung:

Alles in eine Schüssel geben und für 15 Minuten ziehen lassen.

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Body Mass Index braucht man nicht!

In den letzten beiden Jahren, in denen ich regelmäßig Softball spiele und entsprechend trainiere und seit etwas mehr als einem Monat sogar im Fitnessstudio bin, habe ich gemerkt, dass der Body Mass Index, kurz BMI, wie der Rest der gängigen Ernährungs- und Sporttheorien völliger Quatsch ist. Sogar das eigentliche Gewicht spielt nicht die große Rolle. Interessant ist vielmehr, dass ich mit meinem Gewicht, welches momentan über meiner Größe liegt (also Größe in cm minus 100 = X) meine Kollegen in erstaunen versetzt habe und nicht übergewichtig, dick oder moppelig sondern sportlich und schlank bin. Aber wie kommt das?

In der ersten Phase habe ich gemerkt, dass ich etwas an Gewicht verloren habe und – viel besser – meine Klamotten weiter wurden. Dann habe ich mich irgendwann gewundert, wieso ich nicht abnehme, obwohl ich regelmäßig trainiere und mich entsprechend ernähre. Nun habe ich mich schrittweise meiner momentanen Kleidergröße angenähert, welche irgendwie bei Größe 38 liegt und ich fühle mich blendend. Trotzdem liegt mein Body Mass Index um 24,6. Dieser Wert liegt knapp an der oberen Grenze zum Normalgewicht. Danach kommt dann die Vorstufe zur Fettleibigkeit (Adipositas)!

Wichtig war bei der Veränderung, die mir bevorstand, dass sie nicht innerhalb eines halben Jahres umgesetzt wird. Für mich habe ich damals beschlossen den sanften Weg zu gehen und dabei viel zu lernen und auszuprobieren. Schritt für Schritt, denn auch eine Ernährungsumstellung will eingeübt sein. “You can have it all, but not all at once.” Die Umstellung von einer Ernährung mit Fleisch, Eiern und Ziegenmilchprodukten auf eine ca. 98 % vegane Ernährung mit Einschränkungen und einem gewissen Anspruch, war manchmal haarsträubend, was ich vor allen Dingen beim Sport gemerkt habe.

Um mein Gewicht und den BMI zu erklären sei gesagt, dass ich Muskeln aufgebaut habe, aber nicht wie ein Bodybuilder aussehe. Körperfett ist halt nur ziemlich großflächig. Hierzu ist vielleicht eine Denksportaufgabe aus dem frühen Chemie-Unterricht geeignet, an die ich mich gerade erinnere: Was ist der entscheidene Unterschied zwischen einem Kilo Blei und einem Kilo Federn? Das Volumen. Fakt ist, dass ich nicht vor habe wie eine Bodybuilderin auszusehen und es geht mir beim Trainieren im Fitnessstudio mehr darum, dass ich meine Körpermuskulatur so stärke, dass ich ein Softball-Spiel sowie meine Bürotätigkeit ohne Rückenbeschwerden auf lange Sicht “überstehe”. Der Nebeneffekt ist aber schön: ein tolles Körpergefühl und ein schön geformter Körper in der Eigenwahrnehmung. Wie andere mich sehen ist mir prinzipiell egal; ich fühle mich super, auch mit einem kleinen Bäuchelchen.

Muskeln sorgen auch dafür, dass bei regelmäßigem Sport und einer vollwertigen Ernährung, die Körperfunktionen reibungslos laufen: normaler Blutzucker, gute Konzentration, normaler Blutdruck und ausgeglichene Stimmung.

Aber auf was kommt es an, wenn man eine Ernährungsumstellung und gleichzeitig Sport machen möchte? Für mich habe ich für die letzten Jahre festgestellt, dass die folgenden Dinge ausschlaggebend waren/sind. Und ich habe nicht gehungert und tue das jetzt auch nicht.

  • Ein offener Geist erleichtert die Sache ungemein. Engstirnigkeit hilft nicht. Lasst euch treiben beim veganen Kochen, probiert Dinge aus. Gemüse ist lecker und muss nicht verkocht sein. Das Internet ist groß und weit.
  • Vollwertige Lebensmittel sind nicht die Pest. Sie werden am Anfang seltsam schmecken, aber Bauchspeck kommt nicht von ungefähr. Also immer her mit Vollkornreis, kernigen Haferflocken (Vollkorn-Haferflocken) und Vollkornnudeln, Hirse oder was es noch so Leckeres gibt. Wenn man es richtig zubereitet, schmeckt es auch!
  • Sport in einem gesunden Mass mit Steigerung. Sucht euch eine Sportart oder einen Fitnesskurs aus, der interessant ist. Manche wie ich brauchen einen Mannschaftssport, der fordert, manche halt etwas Anderes. Hört in euch rein, hört auf euren Körper.
  • Organisation ist alles. Wenn ihr es vernünftig macht, dann gibt’s auch keinen Kummer. Kocht vor und friert ein, macht Müsli für 2 Wochen im Voraus.

Das ist jetzt mein Wort zum Sonntag für heute. Gleich koche ich nochmal was richtig Gutes und mache Müsli. Bleibt sauber und genießt euren Sonntag :-)

Göttlich: Meat Beany Chili von Post Punk Kitchen

Dieses Chili von Isa Chandra Moskovitz war wirklich gut. Es hat super geschmeckt und die braunen Linsen sind fantastisch, wenn sie “zerkocht” sind. Aber für ein Foto hat das Chili nicht lange überlebt. Ich kann es aber wirklich empfehlen. Sollte ich es nochmal kochen, werde ich versuchen ein Foto zu machen und hier einzufügen. Es war echt gut mit all den Zutaten. Die Mais-Muffins habe ich nicht gebacken, dafür habe ich dem Eintopf 3 bis 4 Esslöffel Mais dazugegeben. Dazu gab es bei mir Vollkornreis oder leicht gesalzene Nachos (glutenfrei natürlich).image

Übrigens ist das Rezept wohl eine Kostprobe aus dem neuen Kochbuch von Isa und die Sachen scheinen lecker zu sein. Ein Video von ihr gibt es auch … sie ist halt eine coole Socke!

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 grüne Paprikaschote, gewürfelt
  • 6 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Jalapeño-Schoten, in dünne Scheiben geschnitten (entkernt)
  • 3 – 4 EL mildes Chili-Pulver (eher eine Art Gewürzmischung als richtig feuriges Chili-Pulver; bei mir gab es 1 TL Rajah-Chili-Pulver > scharf!!)
  • 1 EL getrockneter, mexikanischer Oregano (ich habe normalen Oregano verwendet)
  • 2 TL gemahlener Cumin
  • 1 ½ TL Salz
  • einige Prisen frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 1/8 TL gemahlene Nelken
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Tasse getrocknete, braune Linsen
  • 2 x 400 g-Dosen stückige Tomaten
  • 1 x 400 g-Dose Kidneybohnen
  • 1 x 400 g-Dose schwarze Bohnen
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Limettensaft (frisch gepresst)
  • 3-4 EL Mais

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel, Paprika und Jalapeño im Olivenöl mit einer guten Prise Salz für 5-7 Minuten bei mittlerer Hitze sautieren/dünsten.
  2. Den Knoblauch dazugeben und für eine halbe Minute mitdünsten, dann die Gewürze (Chili-Pulver, Oregano,, Cumin, Salz, Pfeffer, Nelken) dazugeben und kurz umrühren. Die Gewürze sollten kurz (für eine Minute) geröstet werden.
  3. Dann 2 Tassen Wasser (ca. 0,5 Liter) dazugeben und umrühren, damit sich alles vom Topfboden löst. Die Linsen in den Topf geben, abdecken und zum Kochen bringen. Für 20 Minuten kochen lassen; gelegentlich umrühren. Die Linsen sollten gerade so gar sein.
  4. Jetzt die stückigen Tomaten, Kidneybohnen, schwarzen Bohnen hinzugeben, umrühren und abdecken. Bei kleiner Hitze für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren und falls notwendig Wasser dazugeben. Die Linsen sollten auf eine gewisse Weise zerkocht sein, so dass sie dem Chili diesen herzhaften Biss geben.
  5. Den Limettensaft und den Ahornsirup dazugeben und für weitere 10 Minuten das Chili ruhen lassen. Dann servieren mit Vollkornreis oder was euch am Besten schmeckt.

Ein paar Änderungen auf die Schnelle …

Hallo ihr,

ich habe heute ein paar Änderungen vorgenommen wie man sehen kann. Mein Blog wird nicht mehr bei 1und1 gehostet (Kündigung ist heute erfolgt) und bin jetzt bei wordpress.com gelandet. Der Vorteil ist, dass mich das in der Grundeinstellung Nichts kostet. Letzlich verfahre ich seit einiger Zeit gemäß dem Motto “keep it simple”; sämtliche Updates erfolgen automatisch und auswertbare (anonyme) Statistiken erhalte ich auch ohne das ich irgendein Plugin oder technischen Schnickschnack installieren muss.

Gleichzeitig habe ich die Einträge aussortiert bzw. eingestampft und jetzt sind hier nur noch vegane, glutenfreie und nussfreie Einträge drin. Einige Rezepte lassen sich kurz und schmerzlos abändern (Honig durch Agavendicksaft) oder stehen in Relation zu anderen Einträgen, was aber nur eine Minderheit der Einträge hier ist.

Mein Impressum habe ich geändert, da irgendjemand meine Daten (Name & Anschrift) für rechtswidrige Sachen verwendet hat und ich keinen Bock auf sowas habe. Wer ein Problem mit Inhalten auf diesem Blog hat, kann sich via Mail melden. Ansonsten kann ich dem Motherf*cker nur sagen, dass wenn Dich die Polizei erwischt, ich es auch werde. Verkriech Dich und bete!

Das war mein Wort zum Sonntag und neue Einträge kommen, da mein Hiatus bald zu Ende ist ;-)

LG Lilian