Müsli mit Banane und gerösteten Kokosnussrapseln

Dieses Müsli war so verdammt lecker und schnell gemacht, dass es fast unverschämt ist. Da es aus “Forks over Knives – The Cookbook” ist, habt ihr auch noch die Gewissheit, dass es vollwertig und gesund ist. Ihr könnt es am Abend vorher schon vorbereiten und braucht morgens nur noch die Banane klein schneiden und eure pflanzliche Lieblings-Milch dazugeben.

Was muss ich noch mehr schreiben, probiert es einfach aus!

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Zutaten für 2 Portionen:

    1 Tasse zarte Haferflocken (oder auch Vollkornhaferflocken bzw. Großblatt
    3/4 Tasse ungesüßte Soja-Milch
    1/2 Tasse entkernte und gehackte Datteln
    1/4 Tasse ungesüßte Kokosnussraspeln, geröstet
    1 Banane, geschält und in klein geschnitten

Zubereitung:

Alles in eine Schüssel geben und für 15 Minuten ziehen lassen.

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Body Mass Index braucht man nicht!

In den letzten beiden Jahren, in denen ich regelmäßig Softball spiele und entsprechend trainiere und seit etwas mehr als einem Monat sogar im Fitnessstudio bin, habe ich gemerkt, dass der Body Mass Index, kurz BMI, wie der Rest der gängigen Ernährungs- und Sporttheorien völliger Quatsch ist. Sogar das eigentliche Gewicht spielt nicht die große Rolle. Interessant ist vielmehr, dass ich mit meinem Gewicht, welches momentan über meiner Größe liegt (also Größe in cm minus 100 = X) meine Kollegen in erstaunen versetzt habe und nicht übergewichtig, dick oder moppelig sondern sportlich und schlank bin. Aber wie kommt das?

In der ersten Phase habe ich gemerkt, dass ich etwas an Gewicht verloren habe und – viel besser – meine Klamotten weiter wurden. Dann habe ich mich irgendwann gewundert, wieso ich nicht abnehme, obwohl ich regelmäßig trainiere und mich entsprechend ernähre. Nun habe ich mich schrittweise meiner momentanen Kleidergröße angenähert, welche irgendwie bei Größe 38 liegt und ich fühle mich blendend. Trotzdem liegt mein Body Mass Index um 24,6. Dieser Wert liegt knapp an der oberen Grenze zum Normalgewicht. Danach kommt dann die Vorstufe zur Fettleibigkeit (Adipositas)!

Wichtig war bei der Veränderung, die mir bevorstand, dass sie nicht innerhalb eines halben Jahres umgesetzt wird. Für mich habe ich damals beschlossen den sanften Weg zu gehen und dabei viel zu lernen und auszuprobieren. Schritt für Schritt, denn auch eine Ernährungsumstellung will eingeübt sein. “You can have it all, but not all at once.” Die Umstellung von einer Ernährung mit Fleisch, Eiern und Ziegenmilchprodukten auf eine ca. 98 % vegane Ernährung mit Einschränkungen und einem gewissen Anspruch, war manchmal haarsträubend, was ich vor allen Dingen beim Sport gemerkt habe.

Um mein Gewicht und den BMI zu erklären sei gesagt, dass ich Muskeln aufgebaut habe, aber nicht wie ein Bodybuilder aussehe. Körperfett ist halt nur ziemlich großflächig. Hierzu ist vielleicht eine Denksportaufgabe aus dem frühen Chemie-Unterricht geeignet, an die ich mich gerade erinnere: Was ist der entscheidene Unterschied zwischen einem Kilo Blei und einem Kilo Federn? Das Volumen. Fakt ist, dass ich nicht vor habe wie eine Bodybuilderin auszusehen und es geht mir beim Trainieren im Fitnessstudio mehr darum, dass ich meine Körpermuskulatur so stärke, dass ich ein Softball-Spiel sowie meine Bürotätigkeit ohne Rückenbeschwerden auf lange Sicht “überstehe”. Der Nebeneffekt ist aber schön: ein tolles Körpergefühl und ein schön geformter Körper in der Eigenwahrnehmung. Wie andere mich sehen ist mir prinzipiell egal; ich fühle mich super, auch mit einem kleinen Bäuchelchen.

Muskeln sorgen auch dafür, dass bei regelmäßigem Sport und einer vollwertigen Ernährung, die Körperfunktionen reibungslos laufen: normaler Blutzucker, gute Konzentration, normaler Blutdruck und ausgeglichene Stimmung.

Aber auf was kommt es an, wenn man eine Ernährungsumstellung und gleichzeitig Sport machen möchte? Für mich habe ich für die letzten Jahre festgestellt, dass die folgenden Dinge ausschlaggebend waren/sind. Und ich habe nicht gehungert und tue das jetzt auch nicht.

  • Ein offener Geist erleichtert die Sache ungemein. Engstirnigkeit hilft nicht. Lasst euch treiben beim veganen Kochen, probiert Dinge aus. Gemüse ist lecker und muss nicht verkocht sein. Das Internet ist groß und weit.
  • Vollwertige Lebensmittel sind nicht die Pest. Sie werden am Anfang seltsam schmecken, aber Bauchspeck kommt nicht von ungefähr. Also immer her mit Vollkornreis, kernigen Haferflocken (Vollkorn-Haferflocken) und Vollkornnudeln, Hirse oder was es noch so Leckeres gibt. Wenn man es richtig zubereitet, schmeckt es auch!
  • Sport in einem gesunden Mass mit Steigerung. Sucht euch eine Sportart oder einen Fitnesskurs aus, der interessant ist. Manche wie ich brauchen einen Mannschaftssport, der fordert, manche halt etwas Anderes. Hört in euch rein, hört auf euren Körper.
  • Organisation ist alles. Wenn ihr es vernünftig macht, dann gibt’s auch keinen Kummer. Kocht vor und friert ein, macht Müsli für 2 Wochen im Voraus.

Das ist jetzt mein Wort zum Sonntag für heute. Gleich koche ich nochmal was richtig Gutes und mache Müsli. Bleibt sauber und genießt euren Sonntag :-)

Göttlich: Meat Beany Chili von Post Punk Kitchen

Dieses Chili von Isa Chandra Moskovitz war wirklich gut. Es hat super geschmeckt und die braunen Linsen sind fantastisch, wenn sie “zerkocht” sind. Aber für ein Foto hat das Chili nicht lange überlebt. Ich kann es aber wirklich empfehlen. Sollte ich es nochmal kochen, werde ich versuchen ein Foto zu machen und hier einzufügen. Es war echt gut mit all den Zutaten. Die Mais-Muffins habe ich nicht gebacken, dafür habe ich dem Eintopf 3 bis 4 Esslöffel Mais dazugegeben. Dazu gab es bei mir Vollkornreis oder leicht gesalzene Nachos (glutenfrei natürlich).image

Übrigens ist das Rezept wohl eine Kostprobe aus dem neuen Kochbuch von Isa und die Sachen scheinen lecker zu sein. Ein Video von ihr gibt es auch … sie ist halt eine coole Socke!

Zutaten für 6-8 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 grüne Paprikaschote, gewürfelt
  • 6 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Jalapeño-Schoten, in dünne Scheiben geschnitten (entkernt)
  • 3 – 4 EL mildes Chili-Pulver (eher eine Art Gewürzmischung als richtig feuriges Chili-Pulver; bei mir gab es 1 TL Rajah-Chili-Pulver > scharf!!)
  • 1 EL getrockneter, mexikanischer Oregano (ich habe normalen Oregano verwendet)
  • 2 TL gemahlener Cumin
  • 1 ½ TL Salz
  • einige Prisen frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
  • 1/8 TL gemahlene Nelken
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Tasse getrocknete, braune Linsen
  • 2 x 400 g-Dosen stückige Tomaten
  • 1 x 400 g-Dose Kidneybohnen
  • 1 x 400 g-Dose schwarze Bohnen
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Limettensaft (frisch gepresst)
  • 3-4 EL Mais

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel, Paprika und Jalapeño im Olivenöl mit einer guten Prise Salz für 5-7 Minuten bei mittlerer Hitze sautieren/dünsten.
  2. Den Knoblauch dazugeben und für eine halbe Minute mitdünsten, dann die Gewürze (Chili-Pulver, Oregano,, Cumin, Salz, Pfeffer, Nelken) dazugeben und kurz umrühren. Die Gewürze sollten kurz (für eine Minute) geröstet werden.
  3. Dann 2 Tassen Wasser (ca. 0,5 Liter) dazugeben und umrühren, damit sich alles vom Topfboden löst. Die Linsen in den Topf geben, abdecken und zum Kochen bringen. Für 20 Minuten kochen lassen; gelegentlich umrühren. Die Linsen sollten gerade so gar sein.
  4. Jetzt die stückigen Tomaten, Kidneybohnen, schwarzen Bohnen hinzugeben, umrühren und abdecken. Bei kleiner Hitze für weitere 30 Minuten köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren und falls notwendig Wasser dazugeben. Die Linsen sollten auf eine gewisse Weise zerkocht sein, so dass sie dem Chili diesen herzhaften Biss geben.
  5. Den Limettensaft und den Ahornsirup dazugeben und für weitere 10 Minuten das Chili ruhen lassen. Dann servieren mit Vollkornreis oder was euch am Besten schmeckt.

Ein paar Änderungen auf die Schnelle …

Hallo ihr,

ich habe heute ein paar Änderungen vorgenommen wie man sehen kann. Mein Blog wird nicht mehr bei 1und1 gehostet (Kündigung ist heute erfolgt) und bin jetzt bei wordpress.com gelandet. Der Vorteil ist, dass mich das in der Grundeinstellung Nichts kostet. Letzlich verfahre ich seit einiger Zeit gemäß dem Motto “keep it simple”; sämtliche Updates erfolgen automatisch und auswertbare (anonyme) Statistiken erhalte ich auch ohne das ich irgendein Plugin oder technischen Schnickschnack installieren muss.

Gleichzeitig habe ich die Einträge aussortiert bzw. eingestampft und jetzt sind hier nur noch vegane, glutenfreie und nussfreie Einträge drin. Einige Rezepte lassen sich kurz und schmerzlos abändern (Honig durch Agavendicksaft) oder stehen in Relation zu anderen Einträgen, was aber nur eine Minderheit der Einträge hier ist.

Mein Impressum habe ich geändert, da irgendjemand meine Daten (Name & Anschrift) für rechtswidrige Sachen verwendet hat und ich keinen Bock auf sowas habe. Wer ein Problem mit Inhalten auf diesem Blog hat, kann sich via Mail melden. Ansonsten kann ich dem Motherf*cker nur sagen, dass wenn Dich die Polizei erwischt, ich es auch werde. Verkriech Dich und bete!

Das war mein Wort zum Sonntag und neue Einträge kommen, da mein Hiatus bald zu Ende ist ;-)

LG Lilian

Sleepy Sunday – mein Lieblingsfrühstück (vegan / gf / nussfrei)

Wer es noch nicht mitbekommen hat, es ist September und Zeit für den Vegan Month of Food. Auf dieses Blog-Event hatte ich mich schon seit Monaten gefreut und ich wusste, dass ich diesmal mehr Zeit haben würde. Es gibt wie man hier sehen kann auch Tagesthemen und ein Thema hat es mir direkt angetan: Sleepy Sundays – Your favourite breakfast, brunch and lazin’ in bed snacks.

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Da ich mich ohne tierische Produkte, glutenfrei und nussfrei ernähren muss, ist dieses Thema durchaus schwierig. Es geht um nichts Anderes als Frühstück. Frühstück ist jetzt nicht sooo wahnsinnig schwierig, da Schär mit dem Landbrot ein sehr leckeres, glutenfreies Brot im Sortiment hat. Aber es stellt sich dann die Frage, ob es ausreichend sättigt. Nun, gelegentlich esse ich es und Erinnerungen an Roggenbrot werden wach.

Aber täglich glutenfreies Brot zu essen wird auf Dauer teuer und da muss was Anderes her. Als ich so durch “Forks over Knives – The Cookbook” blätterte vielen mir jede Menge leckere Müsli-Rezepte auf. Da ich nur darauf achten muss, dass die Produkte kein Weizen (oder Roggen und Dinkel) enthalten, muss ich nicht 100 % glutenfreie Haferflocken nehmen. Dafür verwende ich immer großblättrige Bio-Haferflocken, damit ich das Maximum heraushole. Zwei Rezepte haben es mir daher sehr angetan und sind jeweils auf Ihre eigene Art sehr lecker und für ein schnelles, sättigendes Frühstück mit Soja- oder Soja-Reis-Milch geeignet. Find ich grandios gut. Damit überlebe ich jeden Tag!

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Stove Top Granola

Zutaten für 12 Portionen à ½ Tasse:

  • 5 Tassen großblättrige Haferflocken
  • 3/4 Tasse Dattelsirup oder Reis-Sirup aus dem Reformhaus (oder Strop, ein niederländischer Zuckersirup, der ganz leicht nach Zuckerrübensirup schmeckt und riecht)
  • 1 EL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL Salz, oder nach Geschmack
  • 1 Tasse gehackte Trockenfrüchte (bei mir Datteln, Cranberries, Rosinen, Aprikosen)

Zubereitung:

  • Die Haferflocken in einer großen, schweren Pfanne über mittelstarker Hitze leicht rösten und in eine Schüssel geben.
  • In der Pfanne dann den Sirup für eine Minute zum Kochen bringen. Beiseite stellen und die Haferflocken, Zimt und Salz dazugeben und gut durchmischen.
  • Wenn die Mischung abgekühlt ist, die Trockenfrüchte untermischen. In einem luftdichten Behälter hält sich das Müsli für 2 Wochen.
Stove Top Granola

Stove Top Granola

Basic Baked Granola

Zutaten für 16 Portionen à ½ Tasse:

  • 8 Tassen großblättrige Haferflocken (ca. 1 kg)
  • 1 ½ Tassen entkernte und gehackte Datteln
  • Zesten von 2 Bio-Orangen
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL pures Vanille-Extrakt (Vanilleschote auskratzen!)
  • 1 TL Salz, oder nach Geschmack

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 140 Grad vorheizen.
  • Die Haferflocken in eine große Schüssel geben und beiseite stellen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Die Datteln in einen kleinen Topf geben und mit 2 Tassen Wasser zum Kochen bringen und für 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, ggfls. mehr Wasser dazugeben damit nichts anbrennt.
  • Die Mischung zusammen mit den Orangenzesten, Zimt, Vanille und Salz in einen Mixer geben bis es cremig ist.
  • Die cremige Mischung jetzt zu den Haferflocken geben und durchrühren. Auf die zwei Backbleche verteilen und für 40-50 Minuten backen. Alle 10 Minuten einmal alles wenden bis das Müsli schön knusprig ist. Vollständig abkühlen lassen bevor es in einen luftdichten Behälter kommt.

Roter Linsentopf aus dem Iran / Chorescht e Dal Adass

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Dieses Gericht habe ich ganz spontan ausprobiert und war total begeistert. Es ist einfach und schnell gekocht, weil man alle Zutaten aus dem Vorrat nehmen kann. Einzig die Gewürzmischung, welche ich bereits hergestellt hatte, muss man dann schnell zusammenstellen. Alles halb so wild. Es ist zudem recht scharf, da die Menschen im südlichen Iran es gerne scharf mögen. Deshalb habe ich auch Gurkenscheiben und Tomatenviertel (später) dazu gegessen.

Das Rezept für den Safranreis gibt es hier, er passt wunderbar zum Linsentopf. Das ist mein zweiter Beitrag zum Vegan Mofo. Diese Woche hatte ich nicht die nötige Geduld und Zeit mehr  einzustellen. Gekocht will’s ja auch werden ;-)

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Die iranische Kultur ist einer der Ältesten der Welt und sehr interessant. Wären da nicht die Vorurteile und all der Medienrummel der letzten Jahre um das Atomprogramm. Heute habe ich durch Zufall einen Artikel auf Spiegel Online gelesen, nachdem iranische Politiker kein Twitter mehr benutzen dürfen, weil es Sünde sein soll. Jeck ist aber wie sich die iranischen Politiker zu einem jüdischen Fest geäußert haben.

Auf irgendeinem Fernsehsender sah ich dann auch vor ein paar Wochen, was es mit der iranischen Geschichte des 20. Jahrhunderts so annähernd auf sich hat und muss sagen, dass man da eine andere Meinung über USA und Großbritannien bekommt. Da wundert die Islamisierung seit Ende der 70er nicht. Schlimm ist, dass ein so tolles Land mit einer altertümlichen Geschichte und schönen Landschaften nicht bereist werden kann bzw. das bestimmt keine entspannte Reise sein würde. Egal, hauptsache es schmeckt. Jetzt das Rezept:

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • Öl
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 1/2 TL Eintopfgewürz (siehe unten)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 g rote Linsen (1 Tasse)
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 TL scharfes Chilipulver
  • Salz

Zubereitung:

  • Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden, mit Öl goldbraun ausbraten.
  • Die Knoblauchzehen fein hacken und mit Öl goldgelb anbraten. Kurkuma, Eintopfgewürz und Tomatenmark unterrühren.
  • Die roten Linsen gründlich auswaschen bis das Wasser klar ist. Linsen mit 400 ml Wasser bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, ohne den Deckel auf den Topf zu legen.
  • Kartoffeln schälen und in kleine, ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. Zu dem angebratenen Knoblauch, angebratenen Zwiebeln und Chilipulver zu den roten Linsen geben. Mit Salz abschmecken und bei schwacher Hitze gar kochen. In einem tiefen Teller anrichten und Reis dazu servieren.

Gewürzmischung für Eintopf und Sauce (Advieh e Choreschti)

  • 4 EL gemahlene Rosenblüten
  • 4 EL Zimtpulver
  • 1 EL Kardamompulver
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 1 EL gemahlener schwarzer Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlene Koriandersamen
  • 2 EL Kurkumapulver
  • 1 EL getrocknete und gemahlene Limetten

Alle Zutaten mischen und in einem Glas mit Schraubdeckel an einem dunklen und trockenen Ort lagern.

Gefüllte Auberginen mit Safranreis und der Vegan Mofo 2013

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Die gefüllten Auberginen mit Safranreis hatte ich letztens gekocht und es stand definitiv auf meiner To-Blog-List, weil es so unglaublich aromatisch war. (Das Rezept dazu gibt es weiter unten.) Es ist eine kleine Vorschau auf das Thema, welches ich für den Vegan Month of Food 2013 angedacht habe: orientalisches Essen. Bedenkt man meine Allergien gegen glutenhaltiges Getreide, Nüsse, Erbsen und tierische Produkte, wird es spannend. Denn in der persischen Küche wird viel mit Nüssen gekocht und Fladenbrot verwendet. Andere Länderküchen der Region sind aus der Sicht eines Allergikers nicht weniger kompliziert und die Herausforderung kann beginnen.

Zu der orientalischen Küche gehören neben den nordafrikanischen Ländern, der Nahe Osten inkl. Iran, Irak, Ägypten, Israel, Anatolien (Türkei), kaukasische Staaten bis hin zu Afghanistan und Pakistan. Also sehr vielseitig, da man sich ein dickes Band von Marokko bis Pakistan mit all den Köstlichkeiten vorstellen kann.

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Zudem habe ich mir die Tage ein – hoffentlich – tolles Kochbuch über die persische Küche bestellt. Natürlich englischsprachig. Beschränkt man sich auf die in deutsch erhältlichen Kochbücher, dann habe ich eine gefühlte Auswahl zwischen Jamie Oliver, Johann Lafer und Attila Hildmann. Für mich recht langweilig auf Dauer ;-)

Im Gegensatz zu letztem Jahr hat sich so Vieles zum Guten gewendet, dass ich es kaum beschreiben kann. Auch beruflich hat sich bei mir Einiges getan, wofür ich dankbar bin. Dieses Jahr habe ich diesen Blog für deutsche und englische Einträge bei dem Vegan Mofo gemeldet, werde aber überwiegend in deutsch schreiben. So geht’s schneller und ich kann mich treffender ausdrücken.

Und jetzt endlich das lang ersehnte Rezept für die gefüllten Auberinen … das Rezept für den Safranreis gibt es bei den Küchengöttern hier.

Zutaten:

  • 4 Auberginen (800 g)
  • Salz
  • 2-3 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 4 Tomaten (500 g)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1/2 TL TL Paprikapulver edelsüß
  • Pfeffer
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

  • Auberginen halbieren, aushöhlen, salzen. Fruchtfleisch würfeln, mit 1 TL Salz mischen. Alles 30 Min. ziehen lassen.Zwiebeln und Knoblauch würfeln bzw. in Scheiben schneiden. 2 Tomaten in Stücke schneiden. Petersilienblätter in Streifen schneiden.
  • Für die Füllung 2 EL Öl im Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin 5 Min. dünsten. Auberginenwürfel leicht ausdrücken, dazugeben und 5 Min. dünsten. Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
  • Tomatenmark, Kreuzkümmel und Paprikapulver dazugeben und mitdünsten. Tomaten und Petersilie unterheben, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
  • Übrige 2 Tomaten (es können für diesen Schritt auch mehr sein) in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform legen, salzen und pfeffern. Brühe zugießen. Auberginenhälften trocken tupfen und Füllung darin verteilen. Auberginen in die Form legen, mit übrigem Öl beträufeln und im Ofen 30 Min. garen. Mit Petersilie bestreuen. Dazu den Safranreis servieren.